„Wegzeichen“ für den weiteren Lebensweg

Schulabgängergottesdienst der Schrenzerschule für die 9. und 10. Klassen

 

Mit einem feierlichen Gottesdienst verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen von ihrer Schulzeit an der Schrenzerschule. Unter dem Motto „Wegzeichen“ stand dabei der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt im Mittelpunkt.

Die Pfarrer Christoph Baumann (ev. Kirche), Tobias Roßbach (kath. Kirche) und Jugendpastor Benedikt Hardt (Stadtmission) führten durch den Gottesdienst. Organisiert wurde der feierliche Abschied vom Fachbereich Religion, federführend war Lehrerin Alicia Dietz.
Für die musikalische Gestaltung sorgte eine Band aus Lehrkräften und externen Musikern. Mit Schlagzeug, Bass, Gitarre, Piano und Gesang schufen sie einen stimmungsvollen Rahmen für den Gottesdienst. Gemeinsam wurde Psalm 103 gebetet, als Lesung hörten die Anwesenden die Berufung Abrahams aus 1. Mose 12,1–4, der Geschichte eines Menschen, der sich auf einen neuen und zunächst ungewissen Weg machte.

Im Zentrum der Predigt standen verschiedene Straßenschilder, die eigens vom örtlichen Bauhof zur Verfügung gestellt worden waren. Anhand von Verkehrszeichen wie „Aufhebung aller Beschränkungen“, „Unebene Wegstrecke“, „STOP“, „Umleitung“, „Sackgasse“ und „Vorgeschriebene Fahrtrichtung“ wurde deutlich, dass jeder Lebensweg von Freiheiten, Herausforderungen, Umwegen und wichtigen Entscheidungen geprägt ist. Die Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, ihren weiteren Weg mit Vertrauen zu gehen – auch dann, wenn nicht immer alles nach Plan verläuft.

Besonders berührend war der Segnungsteil am Ende des Gottesdienstes. Viele Schülerinnen und Schüler traten nach vorne, ließen sich persönlich segnen und entzündeten eine Kerze. In der ruhigen und persönlichen Atmosphäre wurde spürbar, dass mit dem Schulabschluss ein bedeutender Lebensabschnitt zu Ende geht und gleichzeitig ein neuer beginnt.

Zum Abschluss erhielten alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger einen kleinen Anhänger als Glücksbringer für ihren weiteren Weg. So endete ein Gottesdienst, der noch einmal Gelegenheit bot, innezuhalten, zurückzublicken und mit Zuversicht nach vorne zu schauen.